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Unsere Pfarrei Christkönig

Übersicht

Unsere Pfarrei besteht seit einem halben Jahrhundert. Bedingt durch den Flüchtlingsstrom nach dem 2. Weltkrieg stieg die Zahl der Katholiken in den Stadtteilen "Hardhöhe" und "Eigenes Heim" sprunghaft an. Bereits 1951 wurde das Gebiet westlich der Rednitz von der Pfarrei "Unsere Liebe Frau" abgetrennt und als Tochterkirchenstiftung "Christkönig" gegründet. Gleichzeitig übernahmen Karmelitenpatres aus Bamberg die Seelsorge. Seit 1956 ist Christkönig eine selbständige Pfarrei. Unser Gotteshaus in seiner jetzigen Gestalt wurde 1960 gebaut und im August 1961 eingeweiht.

Unser Pfarrgebiet wird begrenzt durch die Rednitz im Osten, im Süden durch die Bahnlinie Nürnberg - Würzburg, im Westen durch den Main-Donau-Kanal und im Norden durch den Ortsteil Atzenhof.

Das Gotteshaus wurde in den Jahren 1959 und 1960 nach den Plänen der Architekten Friedrich Richter, Langenzenn und Friedrich Feuerlein, Schwabach erbaut. Am 27. August 1961 fand die feierliche Konsekration durch Erzbischof Dr. Josef Schneider statt.

Die Kirche hat einen kreuzförmigen Grundriß (Länge 40 m, Breite 16 bzw. 20 m, Höhe 15,5 m). Der Turm steht frei als Campanile. Er ist 40 m hoch trägt ein 7 m hohes Kreuz. Die Bauelemente der Gesamtanlage sind Stahlbeton, Backstein als Sichtmauerwerk und Glas.

Über dem Haupteingang befindet sich ein 7 m hohes als Backsteinrelief gestaltetes Christusrelief. Ein breiter Treppenaufgang führt über einen Vorraum geradeaus in das Kircheninnere bzw. nach rechts in die Taufkapelle. Das Mittelstück des Beton-Glasfensters dieser Kapelle stellt die drei göttlichen Personen dar. Der Hochaltar im Kirchenschiff ist eine Rundanlage. Über ihm schwebt überlebensgroß der aus Nußbaumholz gefertigte Christus als König, der das Leid der Welt bereits überwunden hat. Die Krone über dem Haupt ist mit in Gold gefaßten Halbedelsteinen besetzt. Auch die Wundmale sind in dieser symbolischen Form angedeutet. Im Altarraum befindet sich zur Würzburger Straße hin eine große farbige Glaswand. Sie umfaßt einen im Inneren liegenden, hellfarbigen Lichtkern, der den Einbruch des Göttlichen in diese Welt versinnbildlicht. Die dunklen Farben deuten auf das Irdische hin. Die linke Seite des Kirchenschiffes ist streng geometrisch ornamental, durch viele kleine Fenster gelöst. An der gegenüber liegenden Seite sieht man Darstellungen aus dem Leben Christi in gebundener Weise. Über dem Eingang zur Sakristei wurde das Karmelitenwappen aus braunem Sandstein angebracht. Es deutet darauf hin, daß Patres dieses Ordens die Pfarrei betreuten.

Im Untergeschoß der Kirche befinden sich Jugendräume, ein Versammlungsraum und die Unterkirche. Der Raum der Unterkirche ist in Sichtmauerwerk ausgeführt, in das altchristliche Symbole als Backstein-Relief eingefügt wurden.