Seelsorgebereich Fürth-WestÜbersichtAuf Veranlassung der Diözesanleitung mussten größere Seelsorgebereiche mit mindestens 8.000 Katholiken gebildet werden. So schlossen sich die drei Gemeinden Christkönig Fürth, St. Marien Burgfarrnbach und Hl. Geist Veitsbronn zum Pfarreienverbund Fürth-West zusammen (ca. 12.000 Katholiken). Anlass für diese Umstrukturierung in unserer Diözese waren die schwierige finanzielle Situation und der akute Priestermangel. Was bleibt gleich?- Jede Gemeinde behält ihre rechtliche Selbstständigkeit.
- Jede Gemeinde behält ihren eigenen Pfarrgemeinderat.
- Jede Gemeinde behält ihre finanzielle Verantwortung durch ihre eigenständige Kirchenverwaltung,
Was ist neu?Zur Koordinierung gemeinsamer seelsorglicher Aufgaben wurde ein Seelsorgerat gebildet. Ihm gehören die jeweiligen Priester und Pastoralreferenten der Gemeinden, die Vorsitzenden und Stellvertreter der Pfarrgemeinderäte und ein Vertreter des Verwaltungsbeirates an. Bezüglich unseres Seelsorgerates entsendet Christkönig aufgrund seiner Größe ein weiteres Mitglied aus dem Pfarrgemeinderat. Die Priester und Pastoralreferenten bilden das Pastoralteam, das für die Seelsorge im Pfarreienverbund verantwortlich ist. Zur Beratung über gemeinsame Finanz- und Verwaltungsfragen, insbesondere über die Verwendung des Personal- und Sachmittelbudgets, wird ein Verwaltungsbeirat gegründet. Er setzt sich zusammen aus dem leitenden Pfarrer des Seelsorgebereiches, dem Vorstand der Kirchenverwaltungen, den drei Kirchenpflegern und je einem weiteren Mitglied aus den Kirchenverwaltungen sowie einem Mitglied aus dem Seelsorgerat. Mit Beginn des Kalenderjahres 2007 wird die Finanzierung der Pfarreien im Erzbistum Bamberg neu geregelt. Während die Gemeinden bisher einen Zuschuss von 60 % der Personalkosten erhielten, wird künftig unabhängig von den echten Personalkosten nur noch ein Pauschalbetrag zur Verfügung gestellt. Dieser errechnet sich aus der Anzahl der Katholiken und der Fläche der Pfarreien. Der vorgenannte Schlüssel gilt auch für die Sachkosten. Für 2007 ergibt sich für unseren Pfarreienverbund hieraus ein verminderter Zuschuss von nahezu 35.000 EUR. Die für 2007 gültigen Zuschüsse sind auch für die Folgejahre festgeschrieben, d.h. künftige Kostensteigerungen (z.B. Steuererhöhungen, Tarifänderungen, Energiekosten u.a.) müssen von den Seelsorgebereichen zu 100% getragen werden. Hieraus ist zu folgern, dass sich die vom Verbund aufzubringenden Mittel von Jahr zu Jahr erhöhen werden.
Diese erhebliche Minderung der Personalkostenzuschüsse hat zur Folge, dass für das Personal der Kirchenstiftungen (z.B. Büro, Organist, Mesner, Hausmeister, Reinigungspersonal) Stundenreduzierungen anstehen. Unsere Aufgabe im Seelsorgerat, Pastoralteam und Verwaltungsbeirat wird es sein, Vertrautes und Gutes in unseren Gemeinden zu erhalten, und die erforderlichen Neustrukturierungen behutsam anzugehen. Nutzen wir die Chancen der neuen Kooperation, indem wir: - fruchtbaren Gedankenaustausch pflegen,
- neue Formen der Zusammenarbeit entdecken und
- anstehende Herausforderungen gemeinsam meistern.
Bitte helfen Sie uns dabei!
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